09-2016: Der Trend zur Individualisierung

M. Bartl

M. Bartl

Der Trend zur Individualisierung schließt den Wunsch zur Gemeinsamkeit nicht automatisch aus. Es bedarf einer Anpassung der Vereine an die Menschen, dabei sind die starren Regeln tunlichst durch flexible Gestaltungsmomente zu ersetzen. Die einseitige Orientierung nur an Ausstellungen verfehlt zudem das Ziel einer größeren Akzeptanz.

Die Regierungen kennen unser Verlangen nach Sicherheit nur allzu gut und machen sich unsere Ängste zunutze, indem uns bislang kritiklos Verordnungen übergestülpt, also übliche Freiheiten eingeschränkt wurden. Ich kann das nicht verhindern, aber darauf aufmerksam machen und vielleicht können WIR zumindest etwas verändern.

Bitte wohl verstanden: Diese Gedanken sind nicht gleichzusetzen mit den Vorgängen die aus den aktuellen Geschehnissen mit terroristischen Hintergrund entstehen.

Der achtsame Umgang mit Tieren passt zum Trend von mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft. Wer allerdings ein Hähnchen für 2,80 € kauft nimmt sich selbst die persönliche Freiheit über Tierschutz zu sprechen. Es ist ähnlich dem, wo uns an anderer Stelle durch Verordnungen die Freiheit genommen wurde.

Die Verbände beklagen den Mitgliederschwund. Vermutlich liegt es auch an dem doch sehr einseitigen Angebot von Leistungen. Dieses zu verbreitern und Anpassungen an das Umfeld können diesem Trend begegnen. Allerdings müssen die Mechanismen genau verstanden werden.

Unser Club muss weiter wachsen. Der wirksamste Weg ist die persönliche Empfehlung. Es gibt auf anderen Gebieten Studien, die besagen: von 100 angesprochen Personen reagieren 37 positiv. Bitte haben Sie den Mut zur Ansprache, oder Sie nennen uns die Anschrift von der Person, von der Sie glauben, dass es ein Interessent von Chabo ist. Udo Ahrens (udoahrens@gmail.com) oder ich (bartl.manfred@arcor.de) senden einen aktuellen Rundblick zu.

Wir haben gelernt die Chabo auf einem vernünftiges Qualitätsniveau zu halten, was eine wesentliche Voraussetzung für die nachhaltige Anziehungskraft der Zwerge ist. Zudem finden sie als „Kleines Haushuhn“ in Liebhaberkreisen eine immer größere Verbreitung.

M. Bartl

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