Higo-Chabo

Eine Besonderheit

Diese eindrucksvollen Tiere haben ihren Ursprung und auch ihre Heimat in der Region Kumamoto, im Süden Japans. HIGO ist der frühere Name für die Präfektur Kumamoto und mit diesem Begriff werden die großkämmigen Chabo, die Taikan und Daruma verbunden. In der Übersetzung steht Tai für groß und kan für Kamm, also Großkamm. In Europa sind einige Zuchten vorhanden, die in der originalen Blutlinie gezüchtet werden und deshalb besonders wertvoll sind.

Taikan

Das Erscheinungsbild der Taikan wird, im Vergleich zu den normalen Chabo, geprägt durch den großen Kopf und dem ungleich größeren Körperbau. Der häufig anzutreffende, nach vorn geneigte Schwanz beim Hahn und bei der Henne ist jedoch nicht erwünscht. Gezüchtet werden die Farben weiß [shiro] und weiß mit schwarzem Schwanz [katsura]. Bei mangelnder Betreuung können die Tiere sehr lebhaft werden.

Daruma

Im Gegensatz dazu haben die Daruma ein sehr ruhiges Wesen. Der Typ dieser Varietät wird durch den kurzen Schwanz und einem breiten Körperbau bestimmt. Auch hier wird ein sehr großer Kopf gefordert, der den Tieren ein ganz außergewöhnliches Erscheinungsbild verleiht. Allerdings wird dies erst nach einer langen Entwicklungszeit in der Schlussphase erreicht. Neben dem schwarzen Farbenschlag werden nur noch Tiere in weiß gezüchtet. Bei Letzteren haben die Küken einen silbergrauen Flaum, was für sich eine Besonderheit ist.

  • Varietäten Varietäten
  • Okina-Chabo Okina-Chabo
  • Maruha-Chabo Maruha-Chabo

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