Okina-Chabo

Herkunft

Japan. Dort um 1930 erzüchtet.

Gesamteindruck: Klein, tiefgestellt, mit breitem und gedrungenem Körper, steilem Schwanz, großen Kopfpunkten und vollem Bart. Gegenüber den Chabos erreichen die Kopfpunkte nicht deren Größe und die Schwanzfedern nicht deren Länge.

Rassemerkmale Hahn

Rumpf: kurz; breit.

Hals: kurz; federreich; mit üppigem Behang, der die Schultern bedeckt.

Rücken: sehr kurz; breit; Rückenlinie von der Seite gesehen die Form einer Haarnadel darstellend, deren Schenkel durch Hals und Schwanz gebildet werden.

Schultern: breit; vom Halsbehang bedeckt.

Flügel: groß; so tief getragen, dass die Spitzen etwa am Körperende fast den Boden berühren.

Sattel: breit; voll befiedert.

Schwanz: groß; aufrecht; Steuerfedern in der Länge den Kopf überragend; vom Ansatz her breit; etwas gefächert; mit säbelförmigen Hauptsicheln, die die Steuerfedern deutlich überragen, und zahlreichen, gebogenen, festen, anliegenden Nebensicheln. Der Schwanz darf mit seiner vorderen Begrenzungslinie die Kammfahne berühren, jedoch nicht nach vorne überkippen.

Brust: breit; voll; stark gewölbt; etwas angehoben getragen.

Bauch: voll; breit. Kopf: groß; breit.

Gesicht: glatt; rot; bei Alttieren etwas fleischiger; teils Vorn Backenbart verdeckt.

Kamm: einfach; verhältnismäßig groß; breit aufgesetzt; dick; Fahne der Nackenlinie folgend ohne aufzuliegen; mit 4-5 breit angesetzten Zacken.

Kehllappen: fehlend oder sehr klein; vom Bart verdeckt.

Ohrlappen: rot; möglichst vom Bart verdeckt.

Augen: groß; lebhaft; orangerot.

Schnabel: kurz; kräftig; gelb.

Bart: voller Kinn- und Backenbart.

Schenkel: kurz; kräftig; gut befiedert.

Läufe: kurz; dick; rund; gelb; unbefiedert; im Gelenk gut gewinkelt.

Zehen: mittellang; kräftig; gut gespreizt.

Gefieder: feste, breite Federn mit gut entwickeltem Flaumgefieder. Nur in glatter Federstruktur zugelassen.

Rassemerkmale Henne

Bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede dem Hahn gleichend. Jedoch erscheint die Rückenlinie etwas länger, indem sie sich als "U" darstellt. Der Schwanz im Ansatz breit mit etwas gefächerten, breiten Steuerfedern und zahlreichen Deckfedern. Die Brust wird ein wenig tiefer getragen als beim Hahn. Kamm hinten nach einer Seite umgelegt gestattet.

Grobe Fehler der Rassemerkmale

Schmale oder flache Brust; langer Rücken; zu dünne oder zu lange Läufe; stark gefächerter, nach vorn oder zur Seite kippender Schwanz; zu hoch getragene Flügel; weiche, schmale und stark gebogene Hauptsicheln; zu kleiner Kamm; zu dürftige Bartbildung; zu große Kehllappen; grünliche Lauffarbe; zu helle Augenfarbe.

Details

Farbenschlag; Weiß: Rein weiß. Einzelne, kleine, schwarze Spritzer im Gefieder gestattet.

Grobe Fehler: Gelber Anflug; viel Schwarz im Gefieder.

Gewichte: Hahn 600 g, Henne 500 g.

Bruteier-Mindestgewicht: 25 g.

Schalenfarbe der Eier: Cremeweiß.

Ringgrößen: Hahn 13, Henne 11.