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Frühjahrstagung 2014 auf Schloß Machern 

 

Für dieses Jahr hatte sich die Gruppe Ost bereit erklärt, die Frühjahrstagung mit Jahreshauptversammlung durchzuführen. Michael Ferl und seine Familie, die die Organisation übernommen und über die Tage alles fest im Griff hatten, hatten mit Schloß Machern im Umland von Leipzig ein ganz besonderes Tagungslokal ausgewählt. Die historischen Räumlichkeiten erinnerten an Zeiten, als der Adel hier noch das Sagen hatte. Es war schon etwas Besonderes, in diesem Ambiente schloss 14unsere Tagung abzuhalten und trotz aller Historie waren die Lokalitäten für unsere Bedürfnisse bestens geeignet. Die Präsentation der Tagungsstätte im Vorfeld hatte ihre Wirkung nicht verfehlt, so dass erfreulich viele Mitglieder der Einladung nach Sachsen gefolgt waren. Die Vorfreude auf das Wiedersehen war deutlich zu spüren und die gemütliche Runde am Freitagabend ermöglichte den teilweise von weit her Angereisten angeregten züchterischen und persönlichen Austausch. Bernd Ferl steuerte durch seinen Vortrag über die Rassegeflügelzucht vor und nach der Wende im Besonderen in der Region Leipzig Gedanken aus der Sicht seiner langjährigen Erfahrungen mit der Chabozucht bei.ahrl huhs 14

 

Der Samstagvormittag war der Jahreshauptversammlung vorbehalten, über deren Ergebnisse das folgende Protokoll ausführlich Nachricht gibt. Für den Nachmittag hatte Michael Ferl eine Stadtführung in Leipzig organisiert. Wenn in der begrenzten Zeit auch nur einige wenige Sehenswürdigkeiten angefahren werden konnten, wurde doch wieder eindrucksvoll deutlich, wie sich gerade Leipzig seit der Wende verändert hat und sich weiterhin von Jahr zu Jahr  rasant entwickelt. Zurückgekehrt auf das Schloß bot der Züchterabend  dann ein abwechslungsreiches Programm. Den Anfang machten die Lauterbacher Dorfmusikanten mit einem unterhaltsamen Conferencier und schmissiger Musik und vor allem mit unserem Mitglied Klaus Aurich am Flügelhorn. Sein Mitwirken hat so begeistert, dass er sogar um Autogramme gebeten wurde. Zu einem ganz besonderen Punkt des Züchterabends bei der Frühjahrstagung hat sich in den letzten Jahren die Ausgabe der Chabopreise entwickelt. Bevor Heinz-Hermann Huhs allerdings zu deren Ausgabe kam, gab er wieder eine begeisternde Kostprobe seines kabarettreifen Humors. So wie er uns letztes Jahr mit der Schilderung seiner Erlebnisse mit der Presse bezüglich seines Europameistertitels begeisterte, so hatte er in diesem Jahr einen großen Auftritt mit seinem „Schweigebier“. Mit seinen hintergründigen Ausführungen hat er die Lachmuskeln des Publikums wieder über die Maßen strapaziert. Wir sollten in Zukunft Heinz-vorst14Hermann als festen Programmpunkt einplanen. Den Höhepunkt des Abends bildete dann die Übergabe der Chabopreise 2013. Diese heiß begehrten Auszeichnungen, deren Erringung sich jeder Züchter zumindest einmal in seiner Züchterlaufbahn wünscht, aber nur wenige erreichen, geben deutlich Auskunft, wo derzeit die Spitzenzuchten beheimatet sind. Dabei zeigt sich, dass es einige Zuchtfreunde sind, die nun über Jahre immer wieder ganz hervorragende Tiere zeigen und Jahr für Jahr ihr züchterisches Können unter Beweis stellen. So konnten Alfons Lütkehellweg, Hartmut Renken und Gerhard Meyer den Chabopreis erneut in Empfang nehmen. Für andere ist der Chabopreis etwas ganz Besonderes und deshalb konnten an diesem Abend Udo Ahlers und Gastgeber Michael Ferl über diese Auszeichnung ganz besonders stolz sein. Dass auch von Jugendlichen schon seit einigen Jahren wunderschöne Tiere gezüchtet und gezeigt werden, bestätigte sich auch 2013 wieder, so dass Jannik Raindl sich über den Chabopreis für die Jugend freuen konnte. 

Jedes Jahr ist man bei der Frühjahrstagung gespannt, was sich Manfred Bartl für seinen Vortrag am Sonntagmorgen zum Thema macht. Da geht es jeweils nicht einfach um Chabo, sondern er versteht es vortrefflich, unser Hobby in einen größeren Zusammenhang zu stellen, das gesellschaftliche und tagung 14olitische Umfeld mit unserem Tun in Verbindung zu bringen. Was er allerdings nun in diesem Jahr zur Diskussion stellte, überstieg im ersten Moment die Vorstellungskraft der meisten Mitglieder. Dass sich der Chaboclub zutraut, bei der Junggeflügelschau in Hannover einen Auftritt in dem vorgestellten Ausmaß in Angriff zu nehmen, ist ohne Zweifel ein Wagnis. Aber seine Begeisterungsfähig und seine schon weitgehend ausgefeilten Vorstellungen über die Gestaltung und die anschließende Diskussion seiner Anregungen lassen tatsächlich die Hoffnung zu, dass der Club das packen wird. An anderer Stelle in diesem Rundblick wird ausführlich über das Projekt berichtet. Der ausdrückliche Dank an Manfred Bartl und großer Applaus für sein unermüdliches Engagement für den Club machten deutlich, dass die Clubmitglieder wissen, was wir ihm zu verdanken haben. So konnten die Teilnehmer dieser erlebnisreichen Frühjahrstagung mit vielen Eindrücken und Anregungen ihre Heimreise antreten. Abschließend ein herzliches Dankeschön des Chaboclub an Manuela und Michael Ferl, die diese harmonischen Tage für uns möglich gemacht haben.

 

Bernhard Hoch

 

 

2017  Club der Chabozüchter