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Folge 20rmwt

Chabo rot mit weißen Tupfen (ab 2012 als vierundzwanzigste Farbe in Deutschland anerkannt.)

Seit 18 Jahren versuche ich mich in der Zucht der roten Chabo mit weißen Tupfen. Begonnen habe ich mit einem dunklen 1,0 gelb mit weißen Tupfen an den eine federfüßige Zwerghenne in rot mit weißen Tupfen gepaart wurde. Die Nachzucht daraus ergab zwar eine farbliche Verbesserung, aber auch lange Rücken, die Federfüßigkeit und der Kamm der Federfüßigen vererbten sich über Jahre hartnäckig. Um den Typ zu verbessern stellte ich eine schön gezeichnete 0,1 perlgraue mit weißen Tupfen an einen 1,0 rot getupft. Die Nachzucht daraus ergab Tiere schwarz mit weißen Tupfen. Diese Nachzuchthennen kamen wieder an einen 1,0 rot getupft, aus dieser Verpaarung kamen dreifarbige, ähnlich den gold - porzellanfarbigen, das Zuchtergebnis aus dreifarbig mal rot getupft waren ca. 60 % rot mit weißen Tupfen und ca. 40% dreifarbige.

Nach Jahren konsequenter Auswahl der Zuchttiere legte sich das anfängliche bunte farbliche Durcheinander und die Farbe festigte sich, so dass die Hähne jetzt eine dunkel mahagonifarbige Grundfarbe haben, auf dieser kommt der weiße Tupfen besonders schön zur Geltung. Die 1,0 sollen im Schmuckgefieder auf jeder Feder eine kleine weiße Endzeichnung (Perle) haben. Die Brust-, Schenkel- und Bauchfedern sollen möglichst mit runden reinweißen Endtupfen gezeichnet sein. Die Handschwingen sind rot mit weißem rmwt3Außenrand, die Armschwingen Innenfahne ist weiß, Außenfahne ist rot mit weißen Federenden, so dass der zusammengelegte Flügel mit rotem Flügeldreieck und weißer Treppenzeichnung erscheint. Die großen Flügeldeckfedern (Binden) sind satt rot mit runden weißen Endtupfen.

Betrachtet man sich nur die Flügelzeichnung erkennt man sofort, dass die Rot mit weißen Tupfen eine der schwierigsten Farben bei den Chabo sind.

Der Schwanz sollte weiß sein, die Nebenbesichelung mit mehr oder weniger roten Einlagerungen. Die weiße Schwanzfarbe ist schwierig hinzubekommen, da die Hähne dazu neigen eine beige-graue Schwanzfarbe zu bekommen, die weißschwänzigen Hähne haben häufig auch zuviel weiß in den Schwingen.

Die Hennen sind in der Grundfarbe nicht ganz so rot wie die Hähne, haben aber auch eine dunkle rot – braune Grundfarbe, alle Federn des Körpergefieders sollten mit runden weißen Endtupfen gezeichnet sein. Der Schwanz ist rot, nach den Enden hin weiß. Flügelzeichnung wie beim Hahn. Augenfarbe orangerot, Läufe gelb.

Obwohl die Zucht der roten mit weißen Tupfen nicht einfach ist, wünsche ich dieser aparten Farbe viele Züchter.

Hartmut Renken 

 

 

    

2017  Club der Chabozüchter