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Folge 18

Sakura-Goishi - gelb mit weißen Tupfen              gmwt1

Es sind wohl die schönsten Exoten in der Chabofamilie. Sakura heißt übersetzt Kirschblüte und führt die Fantasie schon damit zu etwas Außergewöhnlichen. Es sind Maruha-Chabo. Diese gehören also zu den rundfiedrigen oder hennenfiedrigen Varietäten. Sie haben ihren Ursprung in Japan. Zu deren Entstehung und auch dem Zeitpunkt des Erscheinens ist allerdings nichts überliefert.

In Europa gibt es vereinzelt Tiere und man ist bemüht die Zuchtbasis zu verbreitern. Dies kann auch gelingen, weil ein Austausch unter den Züchtern erfolgt. Dazu besteht wegen der engen Linie auch ausreichend Anlass, denn die Vermehrungsrate ist doch noch sehr niedrig. Mit anderen Worten: Die Züchter müssen eine Portion Geduld mitbringen. Der Körberbau ist, gegenüber den normalen Chabo, etwas kleiner. Durch die etwas geöffnete Anordnung der Schwanzfedern wirken die Hähne besonders reizend, wenn man so will auch besonders anziehend.

Jede Feder soll am Ende einen möglichst runden, weißen Tupfen haben. Dies gelingt z. Zt. bei den Hennen einigermaßen. Bei den Hähnen noch nicht. Wenn dies vereinzelt zutrifft, dann ist es wie mit einem „Kronjuwel“, was der Kenner zu schätzen weiß. Im Ursprungsland macht man keinen Unterschied zwischen den gelben und rotbraunen Farben. Wie es eben auch bei den Kirschblüten hellere und dunklere Farbtöne gibt. Der Typ, eine gleichmäßige Farbverbreitung und eine gute Tupfenverteilung stehen im Vordergrund. Daran können wir uns auch orientieren, wenn es einmal zur Anerkennung im Standard kommt. Noch ist dazu keine Eile geboten, denn es muss zunächst ein reproduzierbarer Farbenschlag werden und eine ausreichende Verbreitung gewährleistet sein.

Erich Bachinger

 

 

 

    

2017  Club der Chabozüchter