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Folge 13


Chabo goldhalsig

Von den dreiundzwanzig Farbschlägen, die es bei den Chabo gibt (im Standard anerkannt), gehören die Goldhalsigen ohne Zweifel mit zu den seltenen Farbschlägen dieser Rasse.

Der erste Sichtkontakt mit dieser Farbvariante löste bei mir eine Faszination aus, die mich bis heute nicht loslässt. Die Zucht dieses Farbschlages erwies sich jedoch als nicht ganz einfach, weshalb einige Hinweise angebracht sind.

Die Färbung der Küken soll der den rebhuhnhalsigen Italienerküken sehr ähneln. Die einzelnen Farbpartien im Kükenflaum sollten möglichst rein und kontrastreich voneinander getrennt sein. Nach diesem Prinzip kann man schon im Kükenstall etwas selektieren.

Das Hauptaugenmerk in der Zucht der goldhalsigen Chabo gilt der Grundfarbe. Diese soll eben „goldfarbig“ und nicht goldgelb oder goldrot sein. Zu helle Färbung führt im Mantelgefieder meist zu einer recht breiten Säumung bei der Henne und einer braun durchsetzten Brustfarbe beim Hahn. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rieselung im Hennengefieder. Eine Rieslung wie bei den Italienern ist ohnehin ein Traum. Obwohl bei den Chabo die Rieslung deutlich grober ist, bleibt die Forderung auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung am ganzen Körper ein erstrebenswertes Ziel. Nicht erwünscht ist eine Bänderung. Zu viel Rot auf den Flügeldecken stört den Anblick ebenso und ist auch nicht ganz einfach zu verdrängen.

Es ist eine wenig verbreiteter Farbenschlag und deshalb sehr selten bei Ausstellungen, auch bei Sonderschauen zu sehen. Schade, denn es ist eine sehr attraktive Erscheinung. Dafür werden einfach Züchter gesucht, um die Zuchtbasis zu verbreitern.

Manfred Kraft  

goldhals1     

 

 

    

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