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Folge 12 

Chabo weiß mit blauem Schwanz

Die unvergleichbare Eleganz dieser Farbkombination lässt jedes Züchterherz höher schlagen. Der Farbübergang vom Weißen ins Blaue ist ebenso beeindruckend, wie bei den Chabos Weiß mit schwarzem Schwanz, nur noch eine Idee eleganter.

Auch die Zucht ist entschieden schwieriger. Um eine gleichmäßige blaue Farbe in dem Schwanzgefieder zu erhalten, benötigt man viel Geduld, da bei manchen Tieren die Farbe ins Hellblaue bzw. in ein dunkles Blaugrau übergeht. Diese Thematik hat schon Diskussionen über das „perfekte Blau“ hervorgerufen. Außerdem ist es möglich, dass bei den hellen Tieren vermehrt Schilf auftritt und wiederum bei den dunklen Tieren können mitunter schwarze Schwanzfedern zum Vorschein kommen.

Eine gewisse Überraschung erwartet den Züchter bei dem Nachwuchs im Hinblick auf die zukünftige Farbe der Schwanzfedern. Nach etwa zwei bis drei Wochen muss man dann leider feststellen, dass der Großteil der Kücken einen schwarzen Schwanz hat. Dies bringt allerdings keinen Nachteil für die zukünftigen Zuchttiere. Man sollte beachten, dass diese „dunkleren“ Tiere ausschließlich für die Nachzucht von blauschwänzigen Chabos geeignet sind, da eine Einkreuzung mit „Siros“(weiß mit schw. Schwanz) zu einer unvermeidlichen Aufhellung der Schwanzfedern führt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Züchter eine hohe Anzahl an Nachwuchs einplanen muss, um auf einer Ausstellung eine vorzeigbare Kollektion bieten zu können.

Christian & Franziska Bundschuh

 

 

     

 

    

2017  Club der Chabozüchter