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Folge 7

Chabo gold-weizenfarbig1 2 gw 09

Unter den in Deutschland anerkannten 23 Farb- und Zeichnungsvarianten haben die „GOLD-WEIZENFARBIGEN“ in den letzten Jahren einen stetig wachsenden Liebhaberkreis gefunden. Einzigartig ist dieser Farbenschlag, der genetisch der Wildfarbe zuzuordnen ist, durch ihre scheinbar gegensätzliche Gefieder- und Zeichnungsfarbe beim Hahn und der Henne. Die Weizenfarbe ist nur beim weiblichen Tier geschlechtsgebunden, der Hahn dagegen variiert vom dunkelrot bis zum goldfarbigen Mantelgefieder, das Schwanz-, Brust-, Bauch- und Schenkelgefieder sollte möglichst schwarz sein. Eine Schaftstrichzeichnung im Hals- und Sattelbehang ist verpönt. Die gleichmäßige Mantelfarbe der Henne sollte sich deutlich heller von der Halsgefiederfarbe abheben. Anzustreben ist ein helles Untergefieder - speziell bei den Hennen in den Federvarianten „gelockt“ und „seidenfiedrig“ kommt die Weizenfarbe dann erst voll zur Geltung. Die Küken haben ein rahmweißes Flaumkleid, bereits nach drei Wochen lassen sich die Geschlechter gut erkennen, die Hähnchen entwickeln sich dann bereits in ihrem schwarzbunten Gefieder.

Vollendete „Gold-weizenfarbige“ konnte ich 2001 auch bei Züchtern in Thailand bestaunen, dort werden sie unter der Bezeichnung „thai color“ ausgestellt. Mich hat dieser Farbenschlag erstmals vor 40 Jahren bei Kurt Michel in Garbsen fasziniert, auf grünem Rasen gaben seine „Original – Japaner“ einen beeindruckendes Bild ab. Künftige Liebhaber und Züchter werden an diesen vitalen Spezies viel Freude haben, sie legen ein 30 Gramm schweres Ei und pflegen auch ihren angeborenen Bruttrieb. 

Karl Schlüter

 

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