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Folge 3

Chabo schwarz

Schwarze Chabo auf grünem Rasen sind eine Augenweide - besonders dann, wenn die Sonne den Gefiederglanz optisch noch etwas begünstigt. Bei den Einfarbigen ist man geneigt, die Zucht als einfach zu bezeichnen. So ist es aber nicht, denn es gibt verschiedene Ausprägungen. Man muss sich Hühnerschwarz am besten als einen Anstrich vorstellen, der anderes zudeckt als man es gewöhnt ist. Sehr schön sieht ein leuchtend käfergrüner Glanz auf dem schwarzen Gefieder aus. Dies ist bei Hennen einfacher zu erzielen als bei den Hähnen. Letztere neigen bei schönem Grünglanz oft zu rötlichen oder silbernen Einlagerungen im Halsbehang. Da reicht das Schwarz nicht, um die darunter liegende Farbe abzudecken. Der besondere Reiz in der Zucht liegt darin, den gewünschten Kontrast bestehend aus dem gelben Schnabel, den gelben Beinen, lackschwarzem Gefieder und rotem Kopf zu erreichen. Weil dies nicht ganz so einfach ist, wird auch eine gelbe Sohlenfarbe als ausreichend angesehen. Um auf Dauer rotgesichtige Schwarze zu erzielen, ist es notwendig, immer wieder die in der Nachzucht anfallenden dunkelgesichtigen (weißhäutige) als Ausgleich einzusetzen. Deren Küken sind beim Schlupf ganz schwarz, während die normalen Küken des Farbenschlags auf der Oberseite schwarz und an der Brust und Unterseite weißlich bis gelblich sind. Eine solche Kükenschar lässt das Herz hoher schlagen.

Stefan Raindl

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2017  Club der Chabozüchter