logotype
Willkommen!
  • Ein herzliches Grüß Gott, Hallo und Moin Moin.
  • Wir freuen uns sehr, Sie auf den neuen Seiten des Chaboclubs begrüßen zu dürfen
  • Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit und genießen Sie die bunte Welt der Chabo

Folge 1

Okina Chabo

Es ist die aus der Sicht ihrer Entstehung  jüngste Varietät. Nach verlässlichen Informationen aus Japan durch Herrn Koyama sind die Okina um 1923 durch eine Kreuzung mit Ryukyu Chabo entstanden. Der Name bedeutet übrigens „alter Mann mit weißem Bart“. Sehr nahe liegend wäre der Namensbezug zur japanischen Insel Okinawa. Ist es aber nicht, sondern wie bei anderen Rassen und Farbenschlägen in Japan üblich wird ein Bezug zu etwas Schönem oder Geschätztem hergestellt. So zum Beispiel die Gelben mit weißen Tupfen – sakura Goishi – sakura heißt die Kirschblüte. Die Okina sind die im Körperbau kleinsten in der echten Chabofamilie. Dabei keineswegs schwächlich, sondern zu den anderen Varianten vergleichbar vital. Der Bart soll die Kehllappen verdecken, was natürlich nur bei einer kleinen Ausprägung möglich ist. Zwangsläufig kann dann der Kamm auch nicht groß sein. Ursprünglich war die Verbreitung auf die südliche Hauptinsel Japans begrenzt. Dort anfangs mit mehreren Farbenschlägen vertreten. Heute kann man die Okina auf allen Inseln antreffen, allerdings nur in geringer Stückzahl und auch nur noch in der Farbe weiß. Dies passt dann auch zu der Namensgebung. Bei uns haben diese Chabo eine gute Aufnahme gefunden und sind jetzt in der Qualität mit den besten Tieren zu den Tieren im Ursprungland vergleichbar. Obwohl der heutige Bestand aus nur wenigen Eiern aufgebaut wurde, ist nichts von der Vitalität und Zuchtfreudigkeit verloren gegangen. Dies erleichtert die Möglichkeit zur Selektion und einer zügigen Qualitätsverbesserung. Wie bei allen Bart tragenden Hühnerrassen ist auf den Pflegebedarf zu verweisen. Nicht sonderlich stark, weil es auch nur ein kleiner Bart ist, aber dieser ist auch nur dann schön, wenn darauf geachtet wird. Häufig wird die Brust etwas hoch getragen, was den echten Chabotyp sehr abträglich ist. Es gibt aber zwischenzeitlich ganz tolle Vertreter, die wie eben die anderen Chabo auch, einfach begeistern.

 

     

 

 

 

    

2017  Club der Chabozüchter