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Frühjahrstagung mit JHV vom 06. bis 08. Mai 2016 in Donzdorf

 

Besuch in Geislingen

Nach der Jahreshauptversammlung stand ein Besuch in nahegelegenen Städtchen Geislingen an der Steige auf dem Programm. Das herrliche Wetter machte s möglich, das Mittagessen unter Bäumen in einem Biergarten einzunehmen. Danach brach man in zwei Gruppen zu einer Stadtführung auf. Geislingen an der Steige, eine Stadt mit rund 27000 Einwohnern, liegt am Rand der Schwäbischen Alb und wurde im Jahr 1108 erstmals erwähnt. Die Lage am Albaufstieg war wohl ausschlaggebend, dass dort die Grafen von Helfenstein im 13. Jahrhunderts eine Stadt gründeten am wichtigen Handelsweg vom Rhein zum Mittelmeer. Oberhalb der Stadt lag die Burg Helfenstein. Zwischen 1396 und 1802 gehörte Geislingen zur Freien Reichstadt Ulm. 1803 fiel die Stadt an das Königreich Bayern und wurde 1810 mit Württemberg getauscht.

1948 übernahm die Stadt die Patenschaft über Südmähren und nahm sich damit der Heimatvertriebenen dieser Region an. Seitdem finden in Geislingen-Altenstadt jedes Jahr am ersten Wochenende in den Sommerferien die Bundestreffen der Südmährer statt. 1950 wurde südlich der Stadt, auf der Schildwacht, das weithin sichtbare Ostlandkreuz errichtet. Es erinnert an die Leiden, welche die einst in Böhmen und Mähren lebende deutsche Bevölkerung bei ihrer Vertreibung erlitten hat.

Der Rundgang durch die Stadt führte zu historischen Gebäuden mit teilweise gut erhaltenem Fachwerk und die Führung hatte auch manch lustige Anekdote über ehemalige Bürger und deren Besonderheiten zu bieten. Der bekannteste Industriebetrieb in Geislingen ist die Firma WMF( Württembergische Metallwaren-Fabrik). Hier endete die Führung und es gab nun genügend Zeit und Gelegenheit in der hier befindlichen „Fischhalle“ der WMF (Outlet-City) in den verschiedenen Geschäften ein paar Euro umzusetzen.

 

Der Vortrag am Sonntagmorgen

Es ist zur guten Tradition geworden, dass am Sonntagmorgen Manfred Bartl in einem Vortrag zu einen Thema referiert, das unser Hobby in einen größeren Zusammenhang stellt. So war man auch in Donzdorf gespannt, welches Thema er sich für dieses Jahr ausgesucht hat. Man könnte es überschreiben mit „Mit Optimismus in die Zukunft.“

Diese Forderung könnte zunächst verwundern. Wenn man in unsere Gesellschaft schaut, gibt es Berge von Problemen. Es überwiegt vielfach Angst vor dem, was da alles auf uns zukommt. Manfred Bartl fragte: Was bewegt uns als Club? Wir können uns derzeit über ein funktionierendes Clubgeschehen freuen. Das egoistische Ich wird durch das Wir ersetzt. Wir reden nicht nur über die Probleme, sondern wir suchen Lösungen zu deren Bewältigung. Wenn wir mit teils sinnlosen Vorschriften überzogen werden, nehmen wir das nicht tatenlos hin, sondern unternehmen etwas dagegen auf intelligente Weise. Etwas mobilisieren mit dem richtigen Inhalt und Lösungsansätzen mit den richtigen Methoden, das ist unsere Antwort. So auch aktuell im Bezug auf die Langbeinigkeit der Chabo. Hier sind Lösungsvorschläge von uns verlangt. Wir werden Lösungen finden. Was wir uns ausdenken, muss realistisch sein und funktionieren. Wir müssen das Positiv-Image in die Öffentlichkeit tragen und an den Problemen arbeiten. Wir haben die Freiheit dazu und wenn es Menschen gibt, die sie uns nehmen wollen, müssen wir uns dagegen wehren.

 Manfred Bartl nannte einige Möglichkeiten:

- Zukünftig sollten wir verstärkt die Chancen nutzen, die das Internet bietet.
- Wir sollten mehr Unabhängigkeit erreichen z.B. auch gegenüber dem Verband (VZV).
- Wir sollten die Jungen in unseren Reihen motivieren, ihre Visionen und Vorstellungen von der Zukunft zu formulieren.
- Besonders wichtig sind persönliche Begegnungen.
 
Manfred Bartl schloss mit der Überzeugung, dass die besten Jahre für uns noch vor uns liegen und der Aufforderung „Mit Optimismus in die Zukunft.“
Die Mitglieder dankten Manfred Bartl für seine aufmunternden Worte mit einem dankbaren Applaus.

 

Chabo-Zuchtstamm-Versteigerung

Zum Schluss dieser Tagung standen dann noch einmal die Chabo im Mittelpunkt. Holger Schiek hatte im Vorfeld des Treffens in Donzdorf angeregt, eine Zuchtstammversteigerung durchzuführen und den Erlös einem geeigneten Zweck zukommen zu lassen. Mehrere Zuchtfreunde waren seiner Aufforderung gefolgt und so standen nun 8 Stämme zur Versteigerung. Stefan Raindl stellte jeweils die Tiere vor und forderte mit launigen Worten das Publikum auf, die einmalige Gelegenheit zu nutzen zu guten Zuchttieren zu kommen. Der Erfolg blieb nicht aus. Alle vorgestellten Tiere wurden an den Mann und die Frau gebracht. Der Erlös von mehreren hundert Euro geht an den JUVIRA, der die Forschungen am Wissenschaftlichen Geflügelhof unterstützt.

Mit dem Dank an Holger Schiek und Stefan Raindl für die kurzweilige Durchführung der Versteigerung verabschiedete Manfred Bartl die Teilnehmer und wünschte eine gute Heimreise.

 

Bernhard Hoch

 

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