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Vogelgrippe – wo bleibt die Wahrheit ?

Es ist ein sehr verbreitetes Phänomen Interessen durch Beugung der Wahrheit zu verfolgen.
 
Die harmloseste Art dabei ist, den Sachverhalt darzustellen, jedoch nach Bedarf und  Wunsch Bestandteile der Wahrheit zu ignorieren. Das ist solange nicht gelogen, solange das Fragment geglaubt wird.
 
Die aktuelle Verbreitung der Vogelgrippe in Europa hat eine Dimension angenommen, die eine Banalisierung schlicht und einfach verbietet. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), ein Bundesforschungsinstitut, hat die Aufgabe  einer permanenten Risikoabschätzung und im Bedarfsfall  geeignete Gegenmaßnahmen vorzuschlagen.
 
Aber auch Zwangsmaßnahmen zu initiieren, die angemessen der Vorbeugung dienen, aber noch mehr eine direkte Ansteckung verhindern sollen. Dafür wurde investiert und die Budgets für den laufenden Betrieb erhöht. Dies ist vernünftig, wenn es der Sicherheit dient und inhaltlich zu neutralen Ergebnissen führt. Das ist schon seit einigen Jahren die Erwartung. Die Aufgabe beinhaltet nicht nur die Feststellung von Krankheiten, sondern auch das Aufspüren der Infektionswege.
 
Die Verbreitung des Virus H5N8 wird noch immer mit der These durch die Wildvögel verbunden. Vom FLI ausgelöst und von der Presse überhöht beschrieben,  werden Ängste, aber auch Emotionen in der Bevölkerung geweckt. Vermutlich auch deshalb weil Rationales durch Geschichten ersetzt werden.
 
Hier einige Ansatzpunkte:
 
• Das Virus wird durch Wildvögel in die industriellen Geflügelbetriebe getragen.
Die Wahrscheinlichkeit dürfte genau umgekehrt sein. Nämlich   aus den Betrieben in die Natur.
 
Weitgehend unberücksichtigt bleiben die Transportwege.
Befördert werden, Eier, Fleisch, Küken über viele Ländergrenzen hinweg, dabei in nicht leicht überschaubaren Mengen.
 
 
Das im Handel kommende Futter ist zwar spezifiziert, jedoch mit nicht kontrollierbaren Beimischungen versehen.
Es ist bekannt geworden, dass „aufbereitete“ Abfälle und verendete Tiere Bestandteil sind.Diese Auflistung kann noch weiter fortgeführt werden. Zu der neutralen Transparenz geht es jetzt um die Feststellung:
 
NICHT WEITER SO !
 
Denn was kommerziell erfolgreich ist, muss nicht automatisch gesellschaftlich erstrebenswert sein. In diesem konkreten Fall werden die Folgen überdeutlich und dem ist entgegen zu wirken. Also nicht mit KLEIN – KLEIN, sondern durch mutiger Infragestellung der heutigen Praxis. Also bedenken wir das Dilemma noch einmal neu.
 
Es stimmt. Es steht viel auf dem Spiel, wie z.B.:
 
- Die Vernichtung freilebender Tierpopulationen
- Die regionale Verseuchung des Grundwassers
- Die Glaubwürdigkeit des Tierschutzgedankens
 

Es müssen sich Wissenschaftler, Politiker, Natur- und Tierschützer und vor allem auch Vertreter aus der Tierzucht, gleichberechtigt an einem Tisch setzen. Dabei nicht alles auf einmal wollen, jedoch für Lösungen zugänglich sein. Schließlich können sich Kooperationen, der (gefühlt) an den Rand gedrängten, als nützlich erweisen. Lesen Sie bitte das Wissenswertes unter:

WAI – Wissenschaftsforum Aviäre Influenza
 
Es geht darum die Verunsicherung durch Vertrauen in der Bevölkerung zu ersetzen. Dabei nimmt das Friedrich-Loeffler-Institut eine wichtige Rolle ein, in dem eine sehr transparente Informationspolitik sicherstellt wird.
 
 

Manfred Bartl   im Dezember 2016

 

 
 
 
 
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