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Die Sicht des Monats - Juni 2017

SDM Bartl

Etwas Besonderes

Es ist Ende Mai und die Zuchtstämme sind nicht mehr getrennt, haben nun eine große Fläche samt Randbepflanzung zur gemeinsamen Nutzung. Das tun die Zwerge auch, wobei meist die Zusammengehörigkeit der letzten Monate weiter gepflegt wird. D.h. die Stämme bewegen sich in der gewohnten Zusammensetzung. Es ist aber auch die Zeit, in der einzelne Zuchtstämme abgegeben werden. Das ist für den Rest des Bestandes im Zusammenleben völlig unproblematisch.  Das Herausnehmen einzelner Tiere kann hingegen die Rangordnung etwas durcheinander bringen und der Anlass für kleine Streitereien werden. Ungebrochen ist das Begehren nach Hennen, weil Hähne in einer neuen Umgebung zu Beschwerden führen könnten. Diese Vorsicht scheint immer weniger begründet zu sein, denn es gibt einen deutlichen Trend zur Hühnerhaltung, meist auf die Familienbedürfnisse zugeschnitten. Häufig auch der Kinder wegen, aber auch wegen der Verlässlichkeit zu gesunden Nahrungsmitteln. Seit zwei Jahren krähen in meiner Nachbarschaft mehrere Hähne und zwar mit honorigen Stimmen. Dagegen sind meine Chabo „Flüstertüten“. Wenn man sich da weiter informiert, dann ist es andernorts ähnlich. Es ist sicher kein Anlass um es zu übertreiben, jedoch dürfen wir Mut beweisen um Haltungen im Kleinen zu verbreiten. Ein wesentlicher Baustein zu diesem Gedanken ist die um sich greifende Sehnsucht nach echter bäuerlicher Arbeit, traditionellem Handwerk und perfekter, ursprünglicher Ernährung. Natürlich verbinden wir damit die Absicht gleichzeitig für eine einfache, jedoch sehr sinnvolle Chabo-Haltung zu werben.

Unsere Publikationen dazu weichen von den üblichen Berichten ab, sie sind irgendwie ganz anders und die Interessenten mit eigenen Vorstellungen, wenn man so will, ganz anders drauf. Allein die Neugierde weckt Ahnungen. Wie ist ein praktischer Stall gebaut? Wie unkompliziert ist ein sich selbst überlassener Hühnerauslauf? Sicher etwas abweichend von den leblosen Vorstadtgärten. Ja, träumen Sie davon, und sei die Fläche noch so klein, Sie werden innerhalb weniger Monate mehr Lebewesen darauf beobachten, als Sie jemals auf einen Hektar Agrarfläche finden können. Es ist dann schon Ihr eigenes Erlebnis, dass  Sie anspornt gezielt die Fläche und vor allem die Randbepflanzung zu gestalten. Nach einem Plan dafür werden Sie allerdings vergeblich bei Gärtnern oder in Gartenbücher suchen. Vielleicht lenken die Überlegungen dazu etwas von Zwergen ab. Das ist auch gut so, weil es auch für die Tiere eine einfache und wohltuende Vielfalt werden kann. Aber keine Sorge. Die Chabo rücken alsbald ins Zentrum der Gefühle zurück und gewinnen Ihre volle Zuneigung.  Am Ende wird es ein Fleck Erde, der viele Sinne anregt, die eigenen und auch die der Kinder. Machen Sie es zu Ihren Erlebnis.
 
Manfred Bartl
 
 
 Der neue Chabo Rundblick 2017-1 gibt zu dem Thema einige Anregungen. Dieser kann, gegen einen Unkostenbeitrag von 3 € in Briefmarken, bei Manfred Bartl angefordert werden:
 
 
Manfred Bartl
Karlmühlweg 7
85040 Ingolstadt
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